Umweltrating 2021

Wie stehen die Solothurner Politiker*innen zur Umwelt?

Ein Zusammenschluss aus 11 Organisationen hat die wichtigsten Fragen mit einem Umweltrating beantwortet.

Abstimmungsverhalten im Kantonsrat in der zu Ende gehenden Legislatur (2017 – 2020)

Analysiert wurde das Abstimmungsverhalten der bisherigen Kantonsratsmitglieder bei 20 umweltrelevanten Geschäften. Dabei fallen vor allem die grossen Unterschiede innerhalb mancher Parteien auf:

Angeführt wird das Rating von den Grünen mit 100% Zustimmung zu Umweltgeschäften, dicht gefolgt von der Jungen SP und der SP mit 95% / 93%.

GLP und EVP liegen etwas dahinter, aber mit 87% / 85% immer noch in einem sehr umweltfreundlichen Bereich.

Die Mitglieder der CVP haben im Schnitt bei etwas mehr als Dreivierteln (78%) der Geschäfte für die Umwelt gestimmt. Hier ist die Bandbreite zwischen den einzelnen Rät*innen gross, der höchste Wert lag bei 88%, der Tiefste bei 57%.

Noch breiter gestreut waren die Werte bei der FDP, das höchste Ergebnis wurde mit 70% erzielt, das tiefste Ergebnis lag bei rund 7% (tiefster Wert des gesamten Ratings).  der Durchschnitt stimmte mit 36% deutlich weniger oft im Sinne der Umwelt als die zuvor genannten Parteien.

  • Bei diesen beiden Parteien lohnt es sich also besonders, die Umweltfreundlichkeit der einzelnen Kandidierenden auf www.umweltrating.ch individuell zu prüfen.

Am wenigsten für die Umwelt stimmte die SVP mit durchschnittlich 13%. Nur einzelne erreichten hier einen Wert über 20%.

Das Versprechen an die Umwelt für die Zukunft

Alle Kandidierenden für den Regierungs- und Kantonsrat können bis zur Wahl zu 14 aktuellen und kantonsrelevanten Fragen aus dem Umweltbereich ein Wahlversprechen abgeben. Bisher haben bereits 166 Kandidierende für den Kantonsrat sowie alle sieben Regierungsrats-Kandidatinnen und -Kandidaten den Fragebogen dazu ausgefüllt. Alle Profile und die aktuellen Ergebnisse finden sich auf: www.umweltrating.ch.

Regierungsrats-Kandidat*innen 2021

Die Kandidatin der SP, Susanne Schaffner, sprach sich beim Beantworten des Fragebogens am häufigsten für die Umwelt aus, gefolgt von der Grünen Brigitt Wyss. Dahinter platziert sich Sandra Kolly, Neukandidierende für die CVP, wenig vor ihrem ebenfalls neu antretenden Parteikollegen Thomas Müller. Der neue Kandidat für die FDP, Peter Hodel, und der bisherige FDP-Kandidat Remo Ankli folgen hinter Müller, das Schlusslicht bildet der neue SVP-Kandidat Richard Aschberger.

Entscheidungshilfe für die Wählerinnen und Wähler

Das Umweltrating wird auf allen Stufen nach einheitlicher Methodik ausgewertet. Es ist damit eine fundierte Orientierungshilfe und gibt Hinweise für die Wählerinnen und Wähler, welche Kandidierenden das Bedürfnis nach einem stärkeren Umweltschutz am besten erfüllen.

Dokumentation

Die wichtigsten Ergebnisse aus Solothurn wurden in Form eines Informations-Flyers in die Haushalte versendet.

Medienmitteilung 15.02.2021: Umweltrating als Entscheidungshilfe für die Wahlen

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