Raumplanung

Siedlungsflächen verringern - ökologische Entwicklung fördern

Zunahme der Siedlungsflächen stoppen, Kulturland schützen, Landschaften und Lebensräume vor der Zerschneidung schützen, Siedlungsqualität erhöhen: die Aufgaben der Raumplanung nach dem neuen Raumplanungsgesetz sind definiert.

Die Umsetzung des Gesetzes in den Kantonen ist jedoch kein Selbstläufer und wird durch Interessenskonflikte erschwert. Um eine Raumplanung und -entwicklung im Interesse von Natur und Umwelt sicherzustellen und zu fördern, bezieht der WWF Position und vertritt deren Interessen.

Kantonaler Richtplan 2015

Der Kanton Solothurn hat im August 2015 einen Entwurf des neuen Richtplans vorgelegt. Der Richtplan ist das wichtigste Instrument der kantonalen Raumplanung und wird nur alle 10 bis 15 Jahre überprüft. Er legt in den Grundzügen fest, wie sich Siedlungen und Naturräume mittel- bis langfristig entwickeln sollen. Aufgrund seiner Wichtigkeit hat sich der WWF Solothurn mit anderen Umweltverbänden zum Entwurf des Kantonalen Richtplans ausgetauscht. Die Verbände waren sich einig: Die Leit- und Grundsätze sind zumeist sinnvoll und im Interesse der Natur, die konkreten Handlungsmassnahmen sind dagegen ungenügend, unverbindlich und teilweise auch widersprüchlich. Der Richtplan hat grosses Verbesserungspotential.

Die Hauptforderungen des WWF Solothurn sind die Verringerung der Bauzonen und die Abschaffung der Reservezonen. Beides ist machbar ohne negativen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung. Im Gegenteil: sie tragen zur Umsetzung einer zentralen Handlungsstrategie des Richtplans bei, nämlich der Siedlungsentwicklung nach innen.

Hier findest Du die Einwendungen, die der WWF Solothurn beim Kanton eingereicht hat.Kantonaler Richtplan Solothurn: Einwendungen

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