Der Lachs in der Aare

Noch vor etwas mehr als hundert Jahren war der Rhein der grösste Lachsfluss in Europa: Rund eine Million Lachse schwammen im Rhein. Ihre Laichgründe reichten bis in die Voralpen. Der WWF setzt sich vehement für seine Rückkehr ein und macht dem atlantischen Lachs den Weg frei zurück in die Schweiz.

Auch die Aare war ein ursprüngliches und wichtiges Verbreitungsgebiet des atlantischen Lachses. Lachse steigen seit mehr als 500'000 Jahren in den Rhein und seine Nebengewässer bis in die heutige Schweiz auf. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Atlantischen Lachses reichte bis weit in die Gewässersysteme der Aare und der Thur hinein

Zurück in der Schweiz

Lachse leiden besonders unter Querbauten, der Begradigung und Verbauung der Fliessgewässer. Haupthindernisse für eine erfolgreiche Rückkehr und den Aufbau einer Lachs-Population in der Schweiz sind die nicht nachhaltige Nutzung der Wasserkraft, der eingeschränkte Geschiebetrieb und mangelnde Laichplätze. Zufällig durch Schiffschleusen, aber nicht ganz unerwartet hat der in Basel im Oktober 2008 gefangene Lachs seinen Weg zurück in die Schweiz gefunden.

Der Weg nach Solothurn

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und die Kantone Basel-Stadt, Basel-Land und Aargau haben in den letzten Jahren zusammen mit Fischereiverbänden grosse Anstrengungen unternommen, um den Lachs in der Schweiz wieder anzusiedeln und seinen Lebensraum aufzuwerten. Das BAFU koordiniert das Lachs-Besatzprogramm in den Kantonen Basel und Aargau. Die Kantone sorgen dafür, dass bestehende Wanderhindernisse fischgängig werden und haben erste Gewässerabschnitte bereits revitalisiert.Bis in die Aare in Solothurn hat es der Lachs aber noch immer nicht geschafft.

Hilf mit, den nächsten Schweizer Lachs zu dokumentieren. Die Rückkehr des Lachses in den Rhein ist ein Meilenstein im europäischen Gewässerschutz. Und beste Werbung für das Lachsprogramm und für Revitalisierungen!

.hausformat | Webdesign, TYPO3, 3D Animation, Video, Game, Print